Colombia and not Columbia!

… Medellín, Cartagena de Indias, Barranquilla, Santa Marta und Bogotá …

Der Trip von den Galapagos-Inseln nach Kolumbien dauerte leider doch etwas länger, da mal wieder ein Flug ausgefallen war und ich in Quito ca. 5h länger warten musste als geplant. Zum Glück hatte ich meinen Anschlussflug von Bogotá nach Medellín schon vorausschauend etwas später gebucht. Die Ausreise aus Ecuador und die Einreise nach Kolumbien war wieder sehr einfach … in Bogotá wurde ich dieses Mal aber ein wenig mehr an der Emigration gefragt – glaub es lag an den vielen Einreisen nach Kolumbien – es ist mein siebentes Mal „GRINS“.
In Medellín bin ich am späten Nachmittag angekommen und wieder im ältesten Hostal dem „Palm Tree“ … ich wurde auch gleich sehr nett empfangen und abends kam dann auch Felipe vorbei, den ich schon seit 2010 kenne. Wir hatten uns jede Menge zu erzählen, da mein letzter Besuch hier doch schon 5 Jahre her war. Natali, Paula und einige Andere kamen dann auch noch dazu und so wurden eigentlich alle Abende hier sehr gesellig.
2018-02-23 00.21.43Natürlich bin ich auch wieder ein bisschen durch die Stadt geschlendert und hab meine beliebtesten Plätze, wie den Park Nutibara mit seinem Museum und den Plaza Botero besucht:

Dieses Mal ging es auch nach Guatape zum Piedra del Penol … ich hatte schon Bilder und sogar einen Bericht gesehen … nun hab ich mir einen Tag dafür genommen und natürlich wieder auf eigene Faust den Weg dorthin gewagt
penon-de-guatape_1Sehr früh am Morgen aufstehen und noch vor der „rush hour“ mit der Metro zum nördlichen Busbahnhof … von dort aus muss ich noch vor 08:00 einen Bus nach Guatape bekommen, damit ich genug Zeit vor Ort habe und dem Besucheransturm entkomme – was super geklappt hat. Die Busfahrt dauert ca. 1,5h bis zum Fuße des Piedra del Penol. Auf der Hälfte der Fahrt wird unser Bus von der Policia National angehalten und alle mussten aussteigen > allgemeine Kontrolle: Ausweise (zum Glück hab ich immer eine Kopie meines Reisepasses mit), Rucksäcke leeren und alle Personen wurden abgetastet < danach ging es weiter. Kurz hinter Penol hielt der Bus dann an einer Tankstelle, die genau am Fuße des Piedra del Penol ist und von dort ging es mit dem TucTuc zum Eingang. Noch mal kurz Wasser auffüllen und schon beginnt der Aufstieg … ca. 680 Stufen und ca. 220 Höhenmeter über eine doch sehr waghalsige Treppenkonstruktion. Auf der Hälfte ist sogar eine San-Station, falls jemanden der ganze Aufstieg doch nicht so gut bekommt. Der anstrengende Weg hat sich mehr als gelohnt … oben angekommen habe ich einen tollen Rundum-Blick auf den Stausee von „Guatape y El Penol“, der zu den größten Südamerikas gehört. Überall ragen kleine Inseln mit Häusern (meist Ferienhäuser) auf und ich kann von dem Anblick nicht genug bekommen.

Unten wieder angekommen, fahre ich mit einem TucTuc in die farbenfrohe Stadt Guatape, wo ich als erstes mein Rückfahrticket nach Medellin kaufe – ist auch gut so, da doch sehr viele Touristen nun in der Stadt sind, die alle auf dem Piedra del Penol waren.

Gegen 17:00 ging es dann in einem überfüllten Bus zurück nach Medellin und im Hostel lies ich den schönen Tag mit den anderen zusammen ausklingen.
In den „Parque Arvi“ sollte es auch wieder gehen. Diesen Tag hat sich Esteban, den ich auch seit 2010 kenne, frei von seinem Business genommen. Er macht geführte Motorradtouren mit Touristen durch Kolumbien. Mit der Metro ging es zur Metrocable von Medellin

Nach 4 tollen Tagen mit meinen Freunden in Medellin ging es mit einem kurzen Aufenthalt in Bogotá nach Cartagena de Indias in der Karibik. Ich war 2010 schon einmal hier und kenne mich daher sehr gut dort aus – abends sitze ich auf der Stadtmauer und genieße den Sonnenuntergang … aufgrund meines wilden 3monatigen Haarwuchses und den etwas abgetragenen Sachen, lassen mich die fliegenden Händler mit Sonnenbrillen, Touren, T-Shirts, etc. so gut wie in Ruhe „GRINS“

Einen Tag nutze ich auch für einen Besuch auf der Festung „San Felipe de Barajas“

und da reist man durch ganz Südamerika, sitzt gemütlich im Park und liest ein Buch, da kommt doch ein neuer Freund dem Baum runter – in ihn hab ich mich sofort verliebt


einen weiteren Begleiter hatte er auch noch im Gepäck

Von Cartagena ging es mit dem Bus an der Küste weiter nach Barranquilla – hier bin ich aber nur 2 Nächte. Barranquilla selbst hat nicht viel für Touristen zu bieten, jedoch ist Paula, die ich auch schon seit 2010 kenne, derzeit hier für eine 3monatige Hospitation für ihr Zahnarztstudium.

Von Barranquilla geht es an der Karibikküste weiter nach Santa Marta, wo ich für 4 Nächte in einem super tollen Hotel absteige. Der Besitzer Nicolas und seine Frau sind sehr herzlich und abends sitzen wir oft auf der Dachterrasse und unterhalten uns bzw. geben sie mir Tipps, was ich alles so machen kann.
Santa Marta ist ein typischer Hafen- und Touristenort und Ausgangspunkt für Unternehmungen in den naheliegenden Nationalpark Tayrona.
Unterwegs in Santa Marta:

Für einen Tagestripp in den Nationalpark ging es sehr früh los – die Busse dorthin starten alle 30min beim großen Mercado und die Fahrt dauert ca. 1h bis dorthin. Am Eingang des Nationalparks den Eintritt bezahlen und mit dem Shuttlebus die letzten 4km bis zum Start der Trails – auf dem Weg dorthin habe ich Laura aus Bayern und ihren Freund James aus London kennen gelernt. Beide sind das erste Mal in Kolumbien und finden es total toll hier – leider haben sie nur 2,5 Wochen insgesamt und waren in der Zeit in Cartagena, Medellín und Santa Marta. Zusammen gehen wir ca. die Hälfte des Trails – die Beiden bleiben für eine Nacht im Nationalpark und möchten auf einem der Zeltplätze übernachten.

Ca. nach 3 Stunden Trail an verschiedenen schicken Stränden vorbei – die leider sehr überlaufen sind – sind wir in Juan del Gula Cape angekommen und es trennen uns unsere Wege. Ich versuche hier im Restaurant noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor ich mich auf den Rückweg mache. Hier bin ich mit 2 älteren Israelis ins Gespräch gekommen. Beide haben eine der überteuerten Touren gebucht und wurden von ihrem Tourguide hier vergessen und versuchen nun auf eigene Faust zurück nach Santa Marta zu kommen. Ich habe Ihnen die verschiedenen Möglichleiten erklärt und hoffe, dass sie gut angekommen sind. Nach dem Almuerzo (Mittagessen) mache ich mich auf den Rückweg, aber nicht auf dem gleichen Weg sondern durch den Jungle

Ich hab mir auch ein bisschen mehr Zeit gelassen, da mir Nicolas im Hotel gesagt hat, dass man mit viel Glück ein paar hier lebende Tiere (v.a. die seltenen Affen) sieht und ich hatte Glück – es sind vor mir welche über den Weg gehuscht

Am Nationalparkeingang wieder angekommen, musste ich nicht lange auf den Bus zurück nach Santa Marta warten. Am großen Markt wieder angekommen, hab ich mir noch ein „Arepa Huevo“ gegönnt > neben den Empanadas ein weiteres leckeres Gericht hier in Kolumbien
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Es waren 4 wunderschöne Tage in Santa Marta und auch hier nicht mein letzter Besuch. Es gibt noch einiges hier zu entdecken / erkunden – u.a. noch mehrere Trails im Nationalpark und das besondere Highlight, der 4 Tagestripp zur „Lost City“ im Urwald.
Mit dem Flieger ging es von Santa Marta nach Bogotá – meine letzten 4 Tage werde ich hier verbringen. Mein Hostel habe ich wieder in meinem Lieblingsstadtteil „Candelaria“ gebucht. Ich treffe mich jeden Tag mit Freunden und wir unternehmen etwas und ich lerne natürlich auch wieder einige neue kennen

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Carolina (kenne ich seit 2010) und Carlos zum Dinner

Ein Besuch auf dem „Cerro de Monserrate durfte natürlich auch nicht fehlen – man hat einen tollen Ausblick über einen Teil von Bogotá

… leider sind es meine letzten Tage hier und am 13.03.2018 geht es wieder Richtung Europa / Deutschland / Thüringen / Erfurt.

Galápagos Inseln

Santa Cruz, Isabela und San Cristobal … hier ist der Mensch zu Gast bei den Tieren

Nach dem ich meinen ersten Schock am Flughafen Quito überstanden hatte > mein eigentlicher Flug wurde gecancelt, aber ich habe dann einen anderen bekommen < bin ich als erstes auf Santa Cruz gelandet. Mit einer ordentlichen Ladung Sonne und Hitze wurde ich dort empfangen. Schon auf der Fahrt vom Airport in die ca. 60km entfernte Stadt Puerto Ayora konnte ich erahnen, was mich die nächsten 2,5 Wochen erwartet – Pelikane, Schildkröten, Kakteen und Leguane kreuzten den Weg bzw. waren am Wegesrand zu sehen.
2018-02-04 16.01.16Auf Santa Cruz kann man sehr viel mit dem Rad, dem Wassertaxi und zu Fuß machen – seht selbst die Bilder sagen glaube alles.
Playa Brava, den man nach ca. 3km auf dem „Footway to Tortuga Bay“ in der prallen Sonne erreicht – Sonnencreme nicht vergessen und genug Wasser mitnehmen, da es am Playa und auf dem Weg nichts gibt

Schon am Zugang zum Playa Brave wird man von den unzähligen Leguanen begrüßt – es war einfach Wahnsinn – so viele Leguane.
Der Besuch in der Darwin-Station auf Santa Cruz war ein ToDo! – hier erfährt man sehr viel über die Galapagosinseln und ihre Tier- & Pflanzenwelt sowie über die verschiedenen Forschungsprojekte, Aufzucht von Schildkröten, den Erhalt der Insel, Problemen, etc.

auf dem Weg dorthin bzw. zurück:

Abends am Pier war immer was los:

und ein Tagesausflug auf die Insel Santa Fe durfte nicht fehlen. Hier kann man u.a. den seltenen und nur hier lebenden Santa Fe Leguan antreffen

weitere Bilder unterwegs auf Santa Cruz

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Als nächstes führte mich meine Reise auf die größte Insel von Galapagos nach Isabela. Hierzu ging es mit der Fähre – in Form eines Speed-Bootes – einmal 65km durch den Pazifik. Vorher aber gründliche Kontrolle aller Gepäckstücke, man könnte ja eine Schildkröte (bis zu 250kg) oder einen Leguan mit eingepackt haben und dreckige Schuhe – sei es man hat sie an oder sie sind im Gepäck – mussten noch einmal gereinigt werden. In Isabela dann das selbe Spiel bei der Ankunft – als wenn man auf dem Weg mit dem Boot noch schnell eine Schildkröte gefangen oder auf einer Plantage Unmengen von Obst gepflügt hätte.
2018-02-07 09.53.51In Puerto Villamil – die größte und einzige „Stadt“ dort war sehr überschaubar und in der Umgebung einige Trails zum wandern:

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und ich dachte der Kelch mit dem Fasching geht an mir vorbei, aber falsch gedacht. Auch auf Galapagos wird gefeiert und Fiesta gemacht:


Im Anschluss an  Isabela sollte es nach San Cristobal gehen. Hierfür nutze ich wieder das Fährangebot (eine andere Möglichkeit hat man auch nicht) und so geht es früh am Morgen (05:30) in Isabela los > erst einmal nach Santa Cruz, da es einen direkten Weg nicht gibt >nach 4 Stunden Aufenthalt > weiter nach San Cristobal.
2018-02-14 09.45.50Was mir sofort auffällt – was in Santa Cruz die vielen Leguane waren, sind hier die unzähligen Seelöwen. Bereits bei der Ankunft wurden wir lautstark begrüßt

Auch hier gibt es gut ausgeschilderte Trails – die stellenweises sehr anspruchsvoll sind und ich im Hostel auch mehrmals daraufhin hingewiesen werde, dass ich ja vorsichtig sein soll. Der Weg lohnt sich aber, da man zum Beispiel den seltenen Blaufußtölpel sehen kann:

oder auch ab und zu mal eine Meeresschildkröte

Einen Tag ging es zum erloschenen Vulkan „El Junco“ der jetzt Süßwassersee und -speicher ist. Es ist die einzige Süßwasserquelle auf ganz Galapagos, ansonsten muss Meereswasser aufwendig aufbereitet werden oder es wird vom Festland eingeflogen.

anschließend hab ich noch bei der Aufzuchtstation für Schildkröten auf San Cristobal „Galapaguero de Cerro Negro“ vorbei geschaut:

Weitere Bilder von San Cristobal

Es waren tolle 2,5 Woche auf den Galapagosinseln – hier ist der Mensch wirklich zu Gast bei den Tieren. Zurecht gibt es solch strenge Regeln und es wird peinlich darauf geachtet, dass diese auch eingehalten werden. Selbst ich habe schon mal wen angeranzt, wenn er bei Sonnenschein auch noch schön mit dem Blitz von der Kamera Bilder geschossen hat. Am Anfang jeden Trails muss man sich in eine Liste eintragen und bei der Rückkehr wieder austragen … gerade bei den Trails direkt an der Küste sind , fand ich es mehr als sinnvoll – hier ist lt. meinem Hostel in Cristobal u.a. auch vor 4 Jahren ein Engländer verschwunden.

Nach diesen phänomenalen Erlebnissen auf den Galapagosinseln, geht es nun über Quito nach Kolumbien – hier  werde ich einige Freunde besuchen und das Land selbst weiter erkunden … auch wenn ich hier schon oft war, habe ich noch nicht alles gesehen.

Anmerkungen:
1. Frisches Lebensmittel (selbst eine Banane) darf nicht mit auf die Inseln mitgenommen werden und selbst bei einem „Wechsel“ von Insel zu Insel ist es verboten … hier wird sehr streng drauf geachtet
2. immer genügend zu trinken mitnehmen – auf den Trails gibt es keine Möglichkeit sich zu versorgen
3. Sonnenschutz ist ein MUSS und abends am besten mit AfterSun einreiben – ich hatte mich auch einmal ordentlich verbrannt und ca. 1 Woche damit zu kämpfen
4. genug Bargeld mitnehmen – in Isabela gibt es KEINEN Geldautomaten, der ausländische Kreditkarten und es wird überall nur Barzahlung akzeptiert
5. Fährtickets zum Wechsel von Insel zu Insel frühzeitig kaufen und auch mind. 1 Stunde vor Abfahrt am entsprechenden Pier sein – es werden alle Gepäckstücke noch einmal kontrolliert

Quito

… die höchste Hauptstadt der Weld und am Mittelpunkt der Erde

Mit 2.850 Höhenmeter die höchste Hauptstadt der Welt und was mir sofort auffällt, es ist total sauber und grün hier > dieser Eindruck bestätigt sich auch die folgenden Tage.
Quito hat eine sehr tolle Altstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Kirchen … so mach ich mich einen Tag auf den Weg und erkunde die Stadt >> Sonnencreme nicht vergessen, die Sonne brennt hier etwas stärker und man bekommt es erst abends mit <<

Die „Basílica del Voto Nacional“ ist schon beindruckend und die größte neugothische Basilika in Amerika:

Mit der TelefériQo ging es einen Tag von 2.850Hm auf etwa 3.100Hm rauf. Von dort kann man noch weiter den Berg hinaufwandern bis zum Gipfel des inaktiven Vulkans „Cumbre“ auf 4.700Hm – bei ca. 4.200Hm wurde mir die Luft dann doch zu dünn.

Auf meiner Reise war ich schon am Ende der Welt „Fin del Mundo“ in Ushuaia und nun sollte es hier bei Quito zum Mittelpunkt der Erde „Mitad del Mundo“ gehen, der 20km nördlich liegt … von Yolanda aus dem Hostel lasse ich mir den Weg mit dem Bus erklären und auf geht`s – Trolbus C4 gen Norden und dann einen Bus anhalten, der in der Front ein Schild drin hat mit der Aufschrift „Mundo“ – was soll ich sagen, es hat super geklappt:

Es war ein toller Tag dort und nicht nur eben einfach ein Museum / Attraktion – nein dort konnte man noch so einiges über unsere Erde erfahren.

Von Weitem hab ich ihn schon von der Station TelefériQo gesehen … den aktiven Vulkan Cotopaxi – mit seinen 5.897Hm einer der höchsten aktiven Vulkan unserer Erde – im gleichnahmigen Nationalpark. Carlos aus dem Hostel frage ich, wie ich hinkomme und es eigentlich ganz einfach – mit dem Trolbus C4 heute gen Süden bis zur letzten Station „Estación Quitumbe“ und hier einen Bus nehmen Richtung „Latacunga“ – dem Fahrer aber sagen, dass man am Nationalpark raus will – gesagt, getan ging es los und es war auch ganz einfach … nur der Moment, als der Fahrer mich an einer Abfahrt auf der Panamerica raus lies und nichts weit und breit da war … mmmh … Carlos hatte mir noch gesagt, lauf einfach Richtung Nationalpark, es kommt dann schon ein Jeep, der mit Dir eine Tour macht. Ich nahm Carlos beim Wort, was blieb mir anders übrig und siehe da – 10min später saß ich einem Jeep und es ging in den Nationalpark.

Bis auf ca. 3.800Hm sind wir mit dem Jeep gefahren und das letzte Stück bis zum Gipfel musste man „laufen“ … 4.700Hm waren dann aber genug – die Luft wurde immer dünner, es wurde kälter und Wolken zogen auf, so dass mit Regen gerechnet werden konnte, was dann auch kurz nach unserer Rückkehr am Jeep geschah.
Es war eine coole Tour mit Santos (Fahrer) zusammen. Er hat nebenbei auch noch viel erklärt und auch berichtet, dass der Vulkan das letzte Mal 2015 Rauch und Asche spuckte.
Am Ende setzte mich Santos wieder an der Panamerica ab – nur auf der anderen Seite – ich musste nicht lange warten und ein Bus mit dem Schild Quito konnte ich per Handzeichen bewegen mich mitzunehmen.

Die 4 Tage Quito haben mir sehr gut gefallen und ich habe von Yolanda und Carlos aus dem Hostel noch jede Menge weitere Tips für Ausflüge bekommen – ich denke auch, dass dies hier nicht mein letzter Besuch war.
Aber nun soll es Galapagosinseln gehen – Riesenschildkröten, Leguane, Pelikane, Flamingos und jede andere Tiere sowie Vulkanlandschaften.

Anmerkung:
1. immer fleißig mit Sonnencreme einreiben – hier ist die Sonneneinstrahlung intensiver – und abends mit AfterSunCreme nachbehandeln
2. genug zu trinken mitnehmen – es ist sehr warm und bei der Höhe war ich zumindest immer sehr durstig
3.  mein Hostel war echt super und ist nur zu empfehlen: nette Besitzer – super Frühstück mit frischen Obst – gut gelegen von öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht weit vom hippen Stadtteil Marical (Kneipen, Restaurants, Bars und Discos) – und wer gern zu Fuß geht, nicht einmal 1,5km von der Altstadt entfernt.
4. drauf achten, dass man ein Taxi mit Taximeter nutzt, sonst wird man als Touri sprichwörtlich über den Tisch gezogen … am Besten einfach mit den Öffentlichen fahren

La Paz

… vom Hexenmarkt bis zur Death Road

Aus Uyuni mit dem Nachtbus 06.00 Uhr in La Paz angekommen und ich entscheide mich zum Hostel zu Fuß zu laufen … Auf was stoße ich als erstes, als ich aus dem Busbahnhof stolpere … die staatliche Brauerei

… des Weiteren fallen mir die vielen Menschen in Trachtenkleidung auf, die alle irgendwie ins Stadtzentrum pilgern. Im Hostel angekommen erfahre ich, dass heute Nationalfeiertag in Bolivien ist, vieles zu hat und am „Plaza Murillo“ vor dem Präsidentenpalast eine Feier mit Parade stattfindet.
Kurz frisch machen und schon ging es los … muss ich mir anschauen und was soll ich sagen – war gar nicht so leicht auf den Platz zu kommen, da überall die Polizei, der Geheimdienst „GRINS“ und die MP standen und die Zugänge dicht gemacht haben – aber an einer Stelle bin ich dann doch durch gekommen:

und auch den Präsidenten Evo Morales hab ich vor die Linse bekommen
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Stellenweise kam ich mir vor, wie beim 1. Mai Umzug (die Älteren von Euch kennen es noch – vor 1989 gab es das in der DDR) … schön kontrolliert alle am Präsidenten vorbei marschieren und er winkt einem fleißig zu bzw. applaudiert.

Die nächsten Tage nutzte ich, um mir die Stadt mit den vielen Museen / Kirchen anzuschauen und auch mit der Teleferico zu fahren – mit der man eben aus der Stadt (ca. 3.200Hm) auf einen der Hügel (ca. 4.100Hm) kommt. Dieser ständige Höhenuntschiedswechsel ist stellenweise ganz schön anstrengend für einen Flachlandtiroler wie mich

ein bisschen rebellisch sind die Bolivianer schon … bei denen dreht sich die Uhr am Kongressgebäude in die anderer Richtung – die sozialistische Regierung möchte sich so, symbolisch von den letzten Spuren der Kolonialherren befreien

Der Besuch auf dem Hexenmarkt „Mercado de Hechicería“, dem mit wohl skurrilstem Markt der Welt, darf nicht fehlen. Hier findet man gegen bzw. für alles eine Lösung in Form von Seife, Pulver, Rauch, Getränk und sogar Lama-Föten


Tja und La Paz verlasse ich natürlich nicht, um einmal mit dem Fahrrad die bekannte „Death Road“ runter zu fahren. Ich kenne diese Straße aus vielen Berichten – eng <> steil <> wunderschöne Aussichten. Seit einigen Jahren gibt es eine neue Straße, daher wird die „alte“ Death Road nur noch selten als Transportweg genutzt – jetzt hält hier der Biketourismus Einzug, was aber auch nicht ganz ungefährlich ist. Zum Anfang der Tour geht es auf ca. 4.700Hm zum Startpunkt mit dem Bus, der uns auch immer als Letzter folgt – quasi als Kehrwagen wie bei der Tour de France – … erst ist es noch einfach und wir können uns auf der asphaltierten neuen Straße quasi rollen lassen

doch nach ca. 1h wird es nicht mehr so einfach – es geht auf die alte Death Road … Schotter, schmale Wege, Wasserfälle, Abhänge und scharfe Kurven … das Ganze nun ca. 5h und wir werden ordentlich dreckig sowie nass dabei

Es war anstrengend, aber hat viel Spaß gemacht … vor allem für die phänomenalen Ausblicke hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Im ganzen hat mir La Paz gut gefallen und bei einem längeren Aufenthalt kann man in der Umgebung noch einige wunderschöne Dinge entdecken.
Nach dem höchsten Regierungssitz der Welt, welches La Paz mit 3.200Hm bis 4.100Hm ist – Sucre ist die Hauptstadt von Bolivien – geht es nun zur höchsten Hauptstadt der Welt auf 2.850Hm nach Quito.

San Pedro bis Uyuni

… einmal quer durch die Wüste

Nach ca. 25 Stunden Busfahrt in San Pedro de Atacama angekommen, musste ich mich nicht nur an die angestiegenen Temperaturen sondern auch an die Höhe gewöhnen. Nach dem Check-In im Hostel (welches nicht leicht zu finden war), bin ich kurz in das kleine Örtchen und hab meine 3-Tagestour nach Uyuni gebucht. Dies wird auch gleichzeitig mein Übergang nach Bolivien und die Weiterreise nach La Paz. Eigentlich hatte ich alles anders geplant, aber dank Aufenthalte in Hostels habe ich von dieser Möglichkeit erfahren und es war eine super Planänderung. Tja und bei der Buchung der Tour treffe ich Malina aus Deutschland, die zum selben Zeitpunkt mit der Tour startet – ich werde sie in 3 Tagen wiedersehen.
San Pedro de Atacama ist selbst ein kleiner Wüstenort mit ca. 5.000 Einwohnern und bestimmt genau so vielen Touristen, die alle nur eins wollen – ab in die Wüste. Entsprechend gibt es in den kleinen Straßen auch Unmengen Anbieter von Touren, Hostels bzw. Hotels, Outdoorausstatter und Restaurants.
An den 3 Tagen in San Pedro habe ich natürlich auch an Touren durch die umliegende Atacama Wüste teilgenommen:

Zu den höchsten Geysiren der Welt auf ca. 4.200Hm in der Nähe des Vulkans El Tatio sollte es auch gehen – dafür sind wir schon morgens 04:00 dort hingefahren

Und nach den 3 Tagen in San Pedro ging es los – 3 Tage quer durch die Wüste bis Uyuni. Zur Regenzeit durch die Wüste hält einige Überraschungen bereit – es gibt ordentliche Gewitter, was phänomenal aussieht – ich habe meine Jacke an um mich entweder vor der intensiven Sonne zu schützen oder es war mal wieder echt frisch … abends wird es bis zu -20° in der Wüste.
In San Pedro wurden wir mit Sammelbussen sehr früh abgeholt und an der Immigration in San Pedro wurde gleich die Ausreise aus Chile geklärt > Stempel in den Pass und das PDI (Art Quittungszettel, den ich bei der Einreise bekommen habe) wieder abgeben. Hier treffe ich auch Malina wieder – sie ist aber mit einem anderen Sammeltransport unterwegs. Danach ging es zur chilenisch-bolivianischen Grenze > ein Stempel in den Pass und zack sind wir in Bolivien. Hier werden wir 24 Leute in 4 Gruppen eingeteilt – 6 Leute in einem Jeep zuzüglich Fahrer … unsere Truppe war echt toll … Dennis & Annabella aus Holland (Geschwister), Zack aus den USA, Jackson aus Australien, Malina und ich … ach und Daniel unser cooler Fahrer, der für jeden Spaß zu haben war, viel erklärte und mit dem Jeep auch mal eine Extrarunde drehte

Geschlafen haben wir in den 2 Nächten in kleinen Wüstendörfern – in der letzten Nacht sollten wir eigentlich in einem der Salzhotels übernachten, aber aufgrund der Regenzeit war dieses überflutet.
So ging es nun 3 Tage quer durch die Wüste – ich glaub zu den Bildern muss ich nicht viel schreiben:

Sonnenuntergang in der Wüste

und die stellenweise rote Färbung in den Lagunen, kommt von den kleinen Tierchen, die darin leben. Diese bewirken auch, dass die Flamingos ihre rosa Färbung bekommen

und am letzten Tag ging es als erstes auf den „Cementerio de Trenes“. Auf diesem Eisenbahnfriedhof stehen alte rostige Dampfloks und Waggons aus den Hochzeiten Uyuni`s, in der hier noch Eisenbahnwaggons hergestellt wurden

Im Anschluss fuhren wir kurz zum Office unseres Veranstalters nach Uyuni rein. Uyuni selbst hat nicht viel für Touristen zu bieten. Hier starten von sämtlichen Veranstaltern die Touren nach San Pedro bzw. kommen die die Touren aus San Pedro hier an. Kurzer Stopp und es ging weiter in die „Salar de Uyuni“ – die Salzwüste, durch die auch die berühmte Rallye Dakar führt. Da derzeit Regenzeit ist, ist die „Wüste“ überflutet

und dies war auch der Abschluß unseres 3-tägigen Trips durch die Wüste von San Pedro nach Uyuni. Es war einfach phänomenal und unsere kleine Siebenertruppe (inkl. Fahrer Daniel) war echt toll – wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Als wir zurück in Uyuni waren, haben wir alle noch unsere Bustickets für den Nachtbus nach La Paz, bzw. Zack und Jackson wollten in eine andere Stadt, gekauft und sind in ein Restaurant zum Abendessen gegangen – bevor es 20:00 Uhr los ging.

Naja und wer denkt, in der Wüste gibt es keine Tier <> davon gab es mehr als genug. Verschiedene Arten Flamingos (Chile-, Anden- und Jamesflamingo) in allen Lagoonen, Lamas, Vikunas – nicht zu verwechseln mit den Guanakos, die unter 3.500Hm leben, Chinchillas, Echsen – die verdammt schnell waren, …

Anmerkung:
1. In San Pedro wird man „erschlagen“ von den vielen Tagestourenanbietern -jedes Hostel / Hotel bietet auch Touren an und im Endeffekt sprechen sich eh alle ab und man landet in einem großen „Tourentopf“ – außer bei der 3-tägigen Tour > ich war mit der im Reiseführer empfohlenen „Cordillera Tours“ unterwegs und sehr zufrieden
2. immer genug zu trinken mitnehmen, Sonnenschutz nicht vergessen und ich hab immer meine Jacke zum Schutz vor Sonne oder Kühle getragen
3. auf der 3-tägigen Tour mind. 3 Liter Wasser selbst mitnehmen – im Jeep ist genug Platz
4. Busse von Uyuni nach La Paz fahren mehr als genug – unsere Sorge kein Ticket zu bekommen, war unbegründet

Santiago de Chile und Valparaíso

Auf in den Norden und meine erste Station soll Santiago de Chile sein. Ich komme 22:15 dort an und ich werde von der Hitze, dem Lärm, der komisch riechenden Luft, vielen bunten Werbeschildern und den Unmengen an Menschen fast erschlagen – ab ins Hostel und ankommen. Im Hostel geht es aber gleich weiter … hier steigt gerade ein Party … mein Zimmer liegt zum Glück am anderen Ende des Hostels und ich bekomme so vom Lärm nichts mit. Marie aus Frankreich und 3 andere sind auch mit auf dem Zimmer – mit Marie unterhalte ich mich noch kurz, sie ist auch gerade angekommen.
Santiago de Chile mit seinen Museen, Märkten und seinem Cerro San Cristóbal wollen die nächsten erkundet werden. Den Cerro San Cristóbal hatte ich gleich am nächsten Tag auf dem Plan und so ging es auch nach dem guten Breakfast los. Eigentlich wollte ich mit der uralten Funicular hochfahren > ca. 420 Höhenmeter < aber da habe ich die Rechnung nicht mit der Wartung gemacht, die noch bis Ende Januar geht. So mache ich mich bei ca. 30° auf den staubigen Weg nach oben. Kurz vor dem Ziel treffe ich Marie wieder – kurzer Smalltalk – und sie geht hinab und ich weiter hinauf – bis ich auf dem kleinen Souveniermarkt angekommen bin. Echt coole Aussicht über Santiago und erinnert mich stark an Monserate in Bogota.

Die Seilbahn benutze ich bei meinem 2. Besuch auf dem Cerro um auf die gegenüberliegende Seite zu kommen – da dann der Weg doch etwas zu weit gewesen wäre.
Marie treffe ich am ersten Tag auch noch einmal in der Stadt und so beschließen wir dem restlichen Tag zusammen die Stadt zu erkunden:

So besuchten wir einige Museen und wollten eigentlich noch in den Skulpturenpark, der aber leider geschlossen war. Abends sind wir zum Abendessen und eins – zwei Bierchen in den Stadtteil Bellavista gegangen und haben uns toll unterhalten. Leider ist Marie am nächsten Tag schon wieder weiter nach Valparaíso (für die coolen in der City kurz Valpo).
Die nächsten Tage lerne ich noch ein paar Deutsche im Hostel kennen, die entweder gerade angekommen sind, so wie Sophia aus Leipzig, ganz frisch oder Jana aus Hamburg, die schon eine Weile in anderen Ländern unterwegs war.
Ich besuchte dann noch einige tolle Märkte, u.a. den Fischmarkt, den mir Maria empfohlen hat und hab da auch leckeren Lachs gegessen
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Im etwas weiter entfernten Geschichtsmuseum erfährt man sehr viel über die Zeit vor – während – nach Pinochet … ist sehr zu empfehlen – ich habe da knappe 4 Stunden verbracht und man bekommt einen deutschen Audioguide.
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Auch das Kunstmuseum kann man sich mal anschauen – leider war mein Weg zum Skulpturenpark auch an den folgenden Tagen nicht von Erfolg gefruchtet.
Im Ganzen reichen 3 Tage vollkommen, um sich Santiago de Chile anzuschauen … alle die ich im Hostel kennen gelernt habe, sind entweder nur wegen Party hier oder beenden bzw. starten ihren Urlaub oder etwas längeren Auslandsaufenthalt hier.

Nach Valpo reise ich nicht alleine – Jana aus Hamburg, die ich im Hostel kennen gelernt habe, möchte dort auch für 2,5 Tage hin. So nehmen wir zusammen einen Bus zur „hippen“ Küstenstadt, von der alle so schwärmen. Wir haben zwar nicht das selbe Hostel, aber treffen uns jeden Tag und verbringen die Zeit in den Straßen und Gassen von Valpo.

Um es kurz zu fassen – 2,5 Tage fanden wir beide für zu viel … 1,5 Tage würden vollkommen ausreichen. Auch ist der Funke nicht so richtig übergesprungen – entweder lag es am Wetter > bewölkt und auch mal nieselig < aber auch an den vielen Hunden und dass es in vielen Gassen unangenehm roch bzw. wir auch den Tretmienen der Hunde andauernd ausweichen musste.  Es gab viele schöne und coole Wandbilder zu sehen:

und wir haben nicht nur eine der vielen farblich gestalteten Treppen genutzt sondern sind ab und zu auch mit einem der klapprigen „Ascensor“ (Fahrstühle) gefahren:

Was ich schon lang nicht mehr gesehen habe sind Trolleybusse. Des Weitern merkt man den deutschen Einfluss hier an fast jeder Ecke – sei es die Leute sprechen Deutsch, deutsche Restaurants und das Highlight die Feuerwehr:

Nach den 2,5 Tagen trennen uns unsere Wege – Jana geht erst einmal gen Süden und für mich geht’s weiter Richtung Atacam-Wüste.

Torres del Paine

Nach Punta Arenas ging es weiter nach Puerto Natales, von wo ich fast jeden Tag aus in den Nationalpark Torres del Paine gestartet bin – es gab leider auch einen Regentag.
Im einfachen Hostel habe ich von Nico (Besitzer) noch einige Tipps bekommen und am Ankunftstag hab ich mich entsprechend mit Verpflegung eingedeckt – dort im Park gibt es nämlich „NICHTS“.
Als erstes nahm ich an einer geführten Tour teil, um einen Überblick über den Park zu bekommen und auch schon einmal Highlights gesehen zu haben – man weiß ja nie wie das Wetter wird – an diesem Tag hatten wir echt Glück:
1. „Cueva del Milodón, eine 200m lange Höhle, in der mal Dinos gelebt haben sollen. Der deutsche Abenteurer H. Eberhardt hatte hier 1895 Überreste gefunden:

2. Lago Grey und der entsprechende Trail von ca. 2,5km – vom Aussichtspunkt konnte man auch den Glaciar Grey sehen:

3. zum Ausblick Pehoé am gleichnamigen Pehoé Lake:

4. und zum Schluss zum Mirador Cuernos, wo sich auch ein Wasserfall befindet und es extrem windig war:

5. sollten es die 3 Türme / Zacken des Nationalparks werden, aber leider waren sie an diesem Tag kaum zu sehen bzw. mehr zu erahnen durch die vielen Wolken.

Die nächsten Tage war ich dann auf eigene Faust unterwegs – vom Busbahnhof ging es immer los (ca. 250m vom Hostel entfernt und nach 1,5h Fahrt war man am jeweiligen Ausgangspunkt) und das Wichtigste „… das Wetter hat zum größten Teil auch mitgespielt …“ – die 3 zackigen Granittürme waren auch zu sehen:

Es waren anstrengende Trails, aber es hat sich gelohnt – die Landschaft phänomenal und stellenweise trifft man viele Leute wieder – so wandert man den Weg ein Stück zusammen und unterhält sich. Selbst ein Pärchen, welches ich im Hostel in Punta Arenas kennen gelernt habe, habe ich auf ihrem letzten Stück des W-Trails wieder getroffen.
W-Trail bzw. O-Trail (ist die Verlängerung des W`s an den Enden):
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Im ganzen war es eine tolle Zeit in Patagonien – wundervolle Landschaften + schöne Trails zum Wandern + einige neue Bekanntschaften geschlossen. Nach 2,5 Wochen und ca. 250km auf Wanderschaft geht`s nun Richtung Norden nach Santiago de Chile und Valparaíso.

Anmerkung:
1. das Eintrittsticket für Torres del Paine ist für 3 Tage gültig und muss nur bei den Park Ranger entsprechend abgestempelt werden.
2. wenn das Wasser alle ist, das aus den Flüssen kann man auch trinken – zu Essen sollte man zur Stärkung mitnehmen
3. Pto. Natales ist eine übersichtliche Stadt, wo man auch mal gut ausgehen kann – besonders, wenn man nach einem Trail wieder zurück kommt und einen bären Hunger hat