Colombia and not Columbia!

… Medellín, Cartagena de Indias, Barranquilla, Santa Marta und Bogotá …

Der Trip von den Galapagos-Inseln nach Kolumbien dauerte leider doch etwas länger, da mal wieder ein Flug ausgefallen war und ich in Quito ca. 5h länger warten musste als geplant. Zum Glück hatte ich meinen Anschlussflug von Bogotá nach Medellín schon vorausschauend etwas später gebucht. Die Ausreise aus Ecuador und die Einreise nach Kolumbien war wieder sehr einfach … in Bogotá wurde ich dieses Mal aber ein wenig mehr an der Emigration gefragt – glaub es lag an den vielen Einreisen nach Kolumbien – es ist mein siebentes Mal „GRINS“.
In Medellín bin ich am späten Nachmittag angekommen und wieder im ältesten Hostal dem „Palm Tree“ … ich wurde auch gleich sehr nett empfangen und abends kam dann auch Felipe vorbei, den ich schon seit 2010 kenne. Wir hatten uns jede Menge zu erzählen, da mein letzter Besuch hier doch schon 5 Jahre her war. Natali, Paula und einige Andere kamen dann auch noch dazu und so wurden eigentlich alle Abende hier sehr gesellig.
2018-02-23 00.21.43Natürlich bin ich auch wieder ein bisschen durch die Stadt geschlendert und hab meine beliebtesten Plätze, wie den Park Nutibara mit seinem Museum und den Plaza Botero besucht:

Dieses Mal ging es auch nach Guatape zum Piedra del Penol … ich hatte schon Bilder und sogar einen Bericht gesehen … nun hab ich mir einen Tag dafür genommen und natürlich wieder auf eigene Faust den Weg dorthin gewagt
penon-de-guatape_1Sehr früh am Morgen aufstehen und noch vor der „rush hour“ mit der Metro zum nördlichen Busbahnhof … von dort aus muss ich noch vor 08:00 einen Bus nach Guatape bekommen, damit ich genug Zeit vor Ort habe und dem Besucheransturm entkomme – was super geklappt hat. Die Busfahrt dauert ca. 1,5h bis zum Fuße des Piedra del Penol. Auf der Hälfte der Fahrt wird unser Bus von der Policia National angehalten und alle mussten aussteigen > allgemeine Kontrolle: Ausweise (zum Glück hab ich immer eine Kopie meines Reisepasses mit), Rucksäcke leeren und alle Personen wurden abgetastet < danach ging es weiter. Kurz hinter Penol hielt der Bus dann an einer Tankstelle, die genau am Fuße des Piedra del Penol ist und von dort ging es mit dem TucTuc zum Eingang. Noch mal kurz Wasser auffüllen und schon beginnt der Aufstieg … ca. 680 Stufen und ca. 220 Höhenmeter über eine doch sehr waghalsige Treppenkonstruktion. Auf der Hälfte ist sogar eine San-Station, falls jemanden der ganze Aufstieg doch nicht so gut bekommt. Der anstrengende Weg hat sich mehr als gelohnt … oben angekommen habe ich einen tollen Rundum-Blick auf den Stausee von „Guatape y El Penol“, der zu den größten Südamerikas gehört. Überall ragen kleine Inseln mit Häusern (meist Ferienhäuser) auf und ich kann von dem Anblick nicht genug bekommen.

Unten wieder angekommen, fahre ich mit einem TucTuc in die farbenfrohe Stadt Guatape, wo ich als erstes mein Rückfahrticket nach Medellin kaufe – ist auch gut so, da doch sehr viele Touristen nun in der Stadt sind, die alle auf dem Piedra del Penol waren.

Gegen 17:00 ging es dann in einem überfüllten Bus zurück nach Medellin und im Hostel lies ich den schönen Tag mit den anderen zusammen ausklingen.
In den „Parque Arvi“ sollte es auch wieder gehen. Diesen Tag hat sich Esteban, den ich auch seit 2010 kenne, frei von seinem Business genommen. Er macht geführte Motorradtouren mit Touristen durch Kolumbien. Mit der Metro ging es zur Metrocable von Medellin

Nach 4 tollen Tagen mit meinen Freunden in Medellin ging es mit einem kurzen Aufenthalt in Bogotá nach Cartagena de Indias in der Karibik. Ich war 2010 schon einmal hier und kenne mich daher sehr gut dort aus – abends sitze ich auf der Stadtmauer und genieße den Sonnenuntergang … aufgrund meines wilden 3monatigen Haarwuchses und den etwas abgetragenen Sachen, lassen mich die fliegenden Händler mit Sonnenbrillen, Touren, T-Shirts, etc. so gut wie in Ruhe „GRINS“

Einen Tag nutze ich auch für einen Besuch auf der Festung „San Felipe de Barajas“

und da reist man durch ganz Südamerika, sitzt gemütlich im Park und liest ein Buch, da kommt doch ein neuer Freund dem Baum runter – in ihn hab ich mich sofort verliebt


einen weiteren Begleiter hatte er auch noch im Gepäck

Von Cartagena ging es mit dem Bus an der Küste weiter nach Barranquilla – hier bin ich aber nur 2 Nächte. Barranquilla selbst hat nicht viel für Touristen zu bieten, jedoch ist Paula, die ich auch schon seit 2010 kenne, derzeit hier für eine 3monatige Hospitation für ihr Zahnarztstudium.

Von Barranquilla geht es an der Karibikküste weiter nach Santa Marta, wo ich für 4 Nächte in einem super tollen Hotel absteige. Der Besitzer Nicolas und seine Frau sind sehr herzlich und abends sitzen wir oft auf der Dachterrasse und unterhalten uns bzw. geben sie mir Tipps, was ich alles so machen kann.
Santa Marta ist ein typischer Hafen- und Touristenort und Ausgangspunkt für Unternehmungen in den naheliegenden Nationalpark Tayrona.
Unterwegs in Santa Marta:

Für einen Tagestripp in den Nationalpark ging es sehr früh los – die Busse dorthin starten alle 30min beim großen Mercado und die Fahrt dauert ca. 1h bis dorthin. Am Eingang des Nationalparks den Eintritt bezahlen und mit dem Shuttlebus die letzten 4km bis zum Start der Trails – auf dem Weg dorthin habe ich Laura aus Bayern und ihren Freund James aus London kennen gelernt. Beide sind das erste Mal in Kolumbien und finden es total toll hier – leider haben sie nur 2,5 Wochen insgesamt und waren in der Zeit in Cartagena, Medellín und Santa Marta. Zusammen gehen wir ca. die Hälfte des Trails – die Beiden bleiben für eine Nacht im Nationalpark und möchten auf einem der Zeltplätze übernachten.

Ca. nach 3 Stunden Trail an verschiedenen schicken Stränden vorbei – die leider sehr überlaufen sind – sind wir in Juan del Gula Cape angekommen und es trennen uns unsere Wege. Ich versuche hier im Restaurant noch eine Kleinigkeit zu essen, bevor ich mich auf den Rückweg mache. Hier bin ich mit 2 älteren Israelis ins Gespräch gekommen. Beide haben eine der überteuerten Touren gebucht und wurden von ihrem Tourguide hier vergessen und versuchen nun auf eigene Faust zurück nach Santa Marta zu kommen. Ich habe Ihnen die verschiedenen Möglichleiten erklärt und hoffe, dass sie gut angekommen sind. Nach dem Almuerzo (Mittagessen) mache ich mich auf den Rückweg, aber nicht auf dem gleichen Weg sondern durch den Jungle

Ich hab mir auch ein bisschen mehr Zeit gelassen, da mir Nicolas im Hotel gesagt hat, dass man mit viel Glück ein paar hier lebende Tiere (v.a. die seltenen Affen) sieht und ich hatte Glück – es sind vor mir welche über den Weg gehuscht

Am Nationalparkeingang wieder angekommen, musste ich nicht lange auf den Bus zurück nach Santa Marta warten. Am großen Markt wieder angekommen, hab ich mir noch ein „Arepa Huevo“ gegönnt > neben den Empanadas ein weiteres leckeres Gericht hier in Kolumbien
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Es waren 4 wunderschöne Tage in Santa Marta und auch hier nicht mein letzter Besuch. Es gibt noch einiges hier zu entdecken / erkunden – u.a. noch mehrere Trails im Nationalpark und das besondere Highlight, der 4 Tagestripp zur „Lost City“ im Urwald.
Mit dem Flieger ging es von Santa Marta nach Bogotá – meine letzten 4 Tage werde ich hier verbringen. Mein Hostel habe ich wieder in meinem Lieblingsstadtteil „Candelaria“ gebucht. Ich treffe mich jeden Tag mit Freunden und wir unternehmen etwas und ich lerne natürlich auch wieder einige neue kennen

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Carolina (kenne ich seit 2010) und Carlos zum Dinner

Ein Besuch auf dem „Cerro de Monserrate durfte natürlich auch nicht fehlen – man hat einen tollen Ausblick über einen Teil von Bogotá

… leider sind es meine letzten Tage hier und am 13.03.2018 geht es wieder Richtung Europa / Deutschland / Thüringen / Erfurt.

Autor: Ingo

Gehe gern auf Reisen und lerne neue Kulturen kennen - ebenso ist Paragliding und Musik für mich sehr wichtig im Leben - das Wichtigste sind aber meine Freunde.

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