Puerto Iguazú

und die unbeschreiblichen Wasserfälle von Iguazú

Nach Buenos Aires ging es nun in den äußersten Norden von Argentinien – zu den Wasserfällen von Iguazú bzw. auch ins Dreiländereck Argentinien – Brasilien – Paraguay. Ich dachte schon in Buenos Aires ist es warm, jedoch hier war es noch wärmer und die Luftfeuchtigkeit war um ein wesentliches höher.
Puerto Iguazú selbst lebt vom Tourismus und dem Nationalpark mit seinen Wasserfällen.
Vom Airport in die Stadt wollte ich eigentlich mit dem Bus fahren, dieser fuhr aber erst wieder in 1h und 25min. Taxi alleine fand ich zu teuer und da ein holländisches Pärchen (auch mit dem Rucksack, aber nur 4 Wochen, unterwegs) ebenfalls nicht so lange warten wollte, teilten wir uns das Taxi. Hostel ist i.O. und nach dem ich mich frisch gemacht habe, ging es zu Fuß durch die kleine beschauliche Grenzstadt Puerto Iguazú – brauchte ja auch noch etwas zu trinken und Proviant für die nächsten Ausflüge. Abends bin ich auf den heimischen Bauernmarkt und hab da zu Abend gegessen – wie eigentlich jeden Abend, da es verschiedene Angebote gab und ich alles mal probieren wollte:

Am nächsten Morgen machte ich mich sehr zeitig mit dem Bus los, um auch sehr früh im argentinischen Teil der Iguazú-Wasserfälle „Cataratas del Iguazú“ zu sein. Gegen Mittag strömen nämlich die ganzen Touristen an und werden auf den schmalen Wegen quasi durchgeschleust – da macht es sicher keinen Spaß mehr.
Angekommen machte ich mich als erstes auf den untern „Paseo Inferior“ und oberen „Paseo Superior“ Trail … Wege verlassen darf man nicht, da es auch wilde Tiere, wie Pumas, im Nationalpark gibt:

Auf geht’s … es war einfach nur unbeschreiblich:

und wie bereits am Eingang des Nationalparks vorgewarnt, wird man auf den ein oder anderen Bewohner treffen:

nach dem ich den ganzen Vormittag auf den beiden Trail’s verbracht habe, habe ich mich in die Parkeisenbahn gesetzt und bin zum 3. Trail, welcher eigentlich ein Laufsteg über den Rio Iguazú ist und am  „Teufelsschlund“ endet – eine Aussichtsplattform direkt über der tosenden Sturzflut.
Vorsicht: hier wird man leicht durchnässt!

Auch ich bin leicht feucht geworden, aber zufrieden und dieses Naturschauspiel mal erlebt zu haben, fahre ich mit der letzten Parkeisenbahn zurück und nehme den Bus Richtung Puerto Iguazú.

Am nächsten Tag ging es dann auf die brasilianische Seite der Wasserfälle. Auch wieder mit dem Bus … dieser kostet für die doppelte Strecke nur die Hälfte des gestrigen Preises … Im Bus lernte ich Maria aus Deutschland kennen, die ihre letzten 2 Tage noch hier verbrachte und dann nach 4 Monaten wieder gen Germany fliegt. An der Grenze war die Aus- und Einreise ganz einfach. Bus aussteigen, in die 2 Häuschen gehen und sich seine Stempel abholen und wieder in den Bus einsteigen, der die ganze Zeit wartet. Eigentlich – nur Maria kam und kam nicht und der Busfahrer ist dann irgendwann (20min) doch weiter gefahren, obwohl ich ihm gesagt hatte, dass Maria noch fehlte. Ich habe Sie am Ende meiner Tour im Nationalpark dort noch einmal getroffen. Maria hat den nächsten Bus genommen und wie sich herausstellte, fehlte bei ihr ein Einreisestempel von Argentinien und wo man nicht ist, kann man nicht ausreisen … nach langer Diskussion mit den Grenzbeamten, hat sie letztendlich alle Stempel erhalten.
Merke: lass Dir immer alle notwendigen Stempel geben!
Im Park angekommen, konnte ich bequem am Automaten mein Ticket kaufen – so musste ich nicht extra Geld tauschen – und dann auf auf:

Es war echt mega – die tosenden Sturzfluten von den unzähligen Wasserfällen – und der Anblick von der brasilianischen Seite ist noch einmal ganz anders … wundervolle Panoramablicke.
Gegen 16:30 Uhr ging es wieder mit dem Bus zurück – Aus- & Einreise liefen ohne Probleme.

Das „Tres Fronteras“ alias Dreiländereck sollte nicht fehlen und so besuchte ich das an meinem etwas ruhigen Tag … natürlich von der argentinischen Seite aus:

und Unterwegs machte ich noch den ein oder anderen Schnappschuss … bis ich abends wieder im Bauernmarkt zum Dinner einkehrte.

Komischerweise haben mich die letzten 2 Tage auch immer Einheimische angesprochen, sich zu mir gesetzt und wir haben über dies und das gesprochen … vor allem finden sie es toll, dass es Reisende gibt, die sich für die Länder und Kulturen interessieren und nicht nur das „Touriprogramm abspulen“ … so gingen die Abende mit dem ein oder anderem Wein / Bier doch etwas länger.

South America 2017 / 2018

Hallo zusammen,
nun wird es ernst und aus meiner Idee / meinem Wunsch wird Realität.
Am 06. Dezember 2017 geht mein Flieger nach Südamerika und ich werde dort mit dem Rucksack 99 Tage durch Argentinien, Chile, Ecuador und meinem geliebten Kolumbien reisen.
Einige Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, wie in Argentinien und auch viele Bekannte in Kolumbien werde ich treffen und sicher auch die ein oder andere neue Freundschaft schließen.
Ich werde versuchen Euch immer auf dem Laufenden zu halten und ein paar Eindrücke hier zu hinterlassen.

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Hi everybody,
A dream come true. I’ll travel on 6th December for 99 days around South America – Argentina, Chile, Ecuador and my lovely Colombia.
I’ll meet my friends there and I’ll win / meet new friends.
I’ll inform about my journey in this blog from time to time.