Galápagos Inseln

Santa Cruz, Isabela und San Cristobal … hier ist der Mensch zu Gast bei den Tieren

Nach dem ich meinen ersten Schock am Flughafen Quito überstanden hatte > mein eigentlicher Flug wurde gecancelt, aber ich habe dann einen anderen bekommen < bin ich als erstes auf Santa Cruz gelandet. Mit einer ordentlichen Ladung Sonne und Hitze wurde ich dort empfangen. Schon auf der Fahrt vom Airport in die ca. 60km entfernte Stadt Puerto Ayora konnte ich erahnen, was mich die nächsten 2,5 Wochen erwartet – Pelikane, Schildkröten, Kakteen und Leguane kreuzten den Weg bzw. waren am Wegesrand zu sehen.
2018-02-04 16.01.16Auf Santa Cruz kann man sehr viel mit dem Rad, dem Wassertaxi und zu Fuß machen – seht selbst die Bilder sagen glaube alles.
Playa Brava, den man nach ca. 3km auf dem „Footway to Tortuga Bay“ in der prallen Sonne erreicht – Sonnencreme nicht vergessen und genug Wasser mitnehmen, da es am Playa und auf dem Weg nichts gibt

Schon am Zugang zum Playa Brave wird man von den unzähligen Leguanen begrüßt – es war einfach Wahnsinn – so viele Leguane.
Der Besuch in der Darwin-Station auf Santa Cruz war ein ToDo! – hier erfährt man sehr viel über die Galapagosinseln und ihre Tier- & Pflanzenwelt sowie über die verschiedenen Forschungsprojekte, Aufzucht von Schildkröten, den Erhalt der Insel, Problemen, etc.

auf dem Weg dorthin bzw. zurück:

Abends am Pier war immer was los:

und ein Tagesausflug auf die Insel Santa Fe durfte nicht fehlen. Hier kann man u.a. den seltenen und nur hier lebenden Santa Fe Leguan antreffen

weitere Bilder unterwegs auf Santa Cruz

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Als nächstes führte mich meine Reise auf die größte Insel von Galapagos nach Isabela. Hierzu ging es mit der Fähre – in Form eines Speed-Bootes – einmal 65km durch den Pazifik. Vorher aber gründliche Kontrolle aller Gepäckstücke, man könnte ja eine Schildkröte (bis zu 250kg) oder einen Leguan mit eingepackt haben und dreckige Schuhe – sei es man hat sie an oder sie sind im Gepäck – mussten noch einmal gereinigt werden. In Isabela dann das selbe Spiel bei der Ankunft – als wenn man auf dem Weg mit dem Boot noch schnell eine Schildkröte gefangen oder auf einer Plantage Unmengen von Obst gepflügt hätte.
2018-02-07 09.53.51In Puerto Villamil – die größte und einzige „Stadt“ dort war sehr überschaubar und in der Umgebung einige Trails zum wandern:

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und ich dachte der Kelch mit dem Fasching geht an mir vorbei, aber falsch gedacht. Auch auf Galapagos wird gefeiert und Fiesta gemacht:


Im Anschluss an  Isabela sollte es nach San Cristobal gehen. Hierfür nutze ich wieder das Fährangebot (eine andere Möglichkeit hat man auch nicht) und so geht es früh am Morgen (05:30) in Isabela los > erst einmal nach Santa Cruz, da es einen direkten Weg nicht gibt >nach 4 Stunden Aufenthalt > weiter nach San Cristobal.
2018-02-14 09.45.50Was mir sofort auffällt – was in Santa Cruz die vielen Leguane waren, sind hier die unzähligen Seelöwen. Bereits bei der Ankunft wurden wir lautstark begrüßt

Auch hier gibt es gut ausgeschilderte Trails – die stellenweises sehr anspruchsvoll sind und ich im Hostel auch mehrmals daraufhin hingewiesen werde, dass ich ja vorsichtig sein soll. Der Weg lohnt sich aber, da man zum Beispiel den seltenen Blaufußtölpel sehen kann:

oder auch ab und zu mal eine Meeresschildkröte

Einen Tag ging es zum erloschenen Vulkan „El Junco“ der jetzt Süßwassersee und -speicher ist. Es ist die einzige Süßwasserquelle auf ganz Galapagos, ansonsten muss Meereswasser aufwendig aufbereitet werden oder es wird vom Festland eingeflogen.

anschließend hab ich noch bei der Aufzuchtstation für Schildkröten auf San Cristobal „Galapaguero de Cerro Negro“ vorbei geschaut:

Weitere Bilder von San Cristobal

Es waren tolle 2,5 Woche auf den Galapagosinseln – hier ist der Mensch wirklich zu Gast bei den Tieren. Zurecht gibt es solch strenge Regeln und es wird peinlich darauf geachtet, dass diese auch eingehalten werden. Selbst ich habe schon mal wen angeranzt, wenn er bei Sonnenschein auch noch schön mit dem Blitz von der Kamera Bilder geschossen hat. Am Anfang jeden Trails muss man sich in eine Liste eintragen und bei der Rückkehr wieder austragen … gerade bei den Trails direkt an der Küste sind , fand ich es mehr als sinnvoll – hier ist lt. meinem Hostel in Cristobal u.a. auch vor 4 Jahren ein Engländer verschwunden.

Nach diesen phänomenalen Erlebnissen auf den Galapagosinseln, geht es nun über Quito nach Kolumbien – hier  werde ich einige Freunde besuchen und das Land selbst weiter erkunden … auch wenn ich hier schon oft war, habe ich noch nicht alles gesehen.

Anmerkungen:
1. Frisches Lebensmittel (selbst eine Banane) darf nicht mit auf die Inseln mitgenommen werden und selbst bei einem „Wechsel“ von Insel zu Insel ist es verboten … hier wird sehr streng drauf geachtet
2. immer genügend zu trinken mitnehmen – auf den Trails gibt es keine Möglichkeit sich zu versorgen
3. Sonnenschutz ist ein MUSS und abends am besten mit AfterSun einreiben – ich hatte mich auch einmal ordentlich verbrannt und ca. 1 Woche damit zu kämpfen
4. genug Bargeld mitnehmen – in Isabela gibt es KEINEN Geldautomaten, der ausländische Kreditkarten und es wird überall nur Barzahlung akzeptiert
5. Fährtickets zum Wechsel von Insel zu Insel frühzeitig kaufen und auch mind. 1 Stunde vor Abfahrt am entsprechenden Pier sein – es werden alle Gepäckstücke noch einmal kontrolliert

Quito

… die höchste Hauptstadt der Weld und am Mittelpunkt der Erde

Mit 2.850 Höhenmeter die höchste Hauptstadt der Welt und was mir sofort auffällt, es ist total sauber und grün hier > dieser Eindruck bestätigt sich auch die folgenden Tage.
Quito hat eine sehr tolle Altstadt, mit vielen historischen Gebäuden und Kirchen … so mach ich mich einen Tag auf den Weg und erkunde die Stadt >> Sonnencreme nicht vergessen, die Sonne brennt hier etwas stärker und man bekommt es erst abends mit <<

Die „Basílica del Voto Nacional“ ist schon beindruckend und die größte neugothische Basilika in Amerika:

Mit der TelefériQo ging es einen Tag von 2.850Hm auf etwa 3.100Hm rauf. Von dort kann man noch weiter den Berg hinaufwandern bis zum Gipfel des inaktiven Vulkans „Cumbre“ auf 4.700Hm – bei ca. 4.200Hm wurde mir die Luft dann doch zu dünn.

Auf meiner Reise war ich schon am Ende der Welt „Fin del Mundo“ in Ushuaia und nun sollte es hier bei Quito zum Mittelpunkt der Erde „Mitad del Mundo“ gehen, der 20km nördlich liegt … von Yolanda aus dem Hostel lasse ich mir den Weg mit dem Bus erklären und auf geht`s – Trolbus C4 gen Norden und dann einen Bus anhalten, der in der Front ein Schild drin hat mit der Aufschrift „Mundo“ – was soll ich sagen, es hat super geklappt:

Es war ein toller Tag dort und nicht nur eben einfach ein Museum / Attraktion – nein dort konnte man noch so einiges über unsere Erde erfahren.

Von Weitem hab ich ihn schon von der Station TelefériQo gesehen … den aktiven Vulkan Cotopaxi – mit seinen 5.897Hm einer der höchsten aktiven Vulkan unserer Erde – im gleichnahmigen Nationalpark. Carlos aus dem Hostel frage ich, wie ich hinkomme und es eigentlich ganz einfach – mit dem Trolbus C4 heute gen Süden bis zur letzten Station „Estación Quitumbe“ und hier einen Bus nehmen Richtung „Latacunga“ – dem Fahrer aber sagen, dass man am Nationalpark raus will – gesagt, getan ging es los und es war auch ganz einfach … nur der Moment, als der Fahrer mich an einer Abfahrt auf der Panamerica raus lies und nichts weit und breit da war … mmmh … Carlos hatte mir noch gesagt, lauf einfach Richtung Nationalpark, es kommt dann schon ein Jeep, der mit Dir eine Tour macht. Ich nahm Carlos beim Wort, was blieb mir anders übrig und siehe da – 10min später saß ich einem Jeep und es ging in den Nationalpark.

Bis auf ca. 3.800Hm sind wir mit dem Jeep gefahren und das letzte Stück bis zum Gipfel musste man „laufen“ … 4.700Hm waren dann aber genug – die Luft wurde immer dünner, es wurde kälter und Wolken zogen auf, so dass mit Regen gerechnet werden konnte, was dann auch kurz nach unserer Rückkehr am Jeep geschah.
Es war eine coole Tour mit Santos (Fahrer) zusammen. Er hat nebenbei auch noch viel erklärt und auch berichtet, dass der Vulkan das letzte Mal 2015 Rauch und Asche spuckte.
Am Ende setzte mich Santos wieder an der Panamerica ab – nur auf der anderen Seite – ich musste nicht lange warten und ein Bus mit dem Schild Quito konnte ich per Handzeichen bewegen mich mitzunehmen.

Die 4 Tage Quito haben mir sehr gut gefallen und ich habe von Yolanda und Carlos aus dem Hostel noch jede Menge weitere Tips für Ausflüge bekommen – ich denke auch, dass dies hier nicht mein letzter Besuch war.
Aber nun soll es Galapagosinseln gehen – Riesenschildkröten, Leguane, Pelikane, Flamingos und jede andere Tiere sowie Vulkanlandschaften.

Anmerkung:
1. immer fleißig mit Sonnencreme einreiben – hier ist die Sonneneinstrahlung intensiver – und abends mit AfterSunCreme nachbehandeln
2. genug zu trinken mitnehmen – es ist sehr warm und bei der Höhe war ich zumindest immer sehr durstig
3.  mein Hostel war echt super und ist nur zu empfehlen: nette Besitzer – super Frühstück mit frischen Obst – gut gelegen von öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht weit vom hippen Stadtteil Marical (Kneipen, Restaurants, Bars und Discos) – und wer gern zu Fuß geht, nicht einmal 1,5km von der Altstadt entfernt.
4. drauf achten, dass man ein Taxi mit Taximeter nutzt, sonst wird man als Touri sprichwörtlich über den Tisch gezogen … am Besten einfach mit den Öffentlichen fahren

South America 2017 / 2018

Hallo zusammen,
nun wird es ernst und aus meiner Idee / meinem Wunsch wird Realität.
Am 06. Dezember 2017 geht mein Flieger nach Südamerika und ich werde dort mit dem Rucksack 99 Tage durch Argentinien, Chile, Ecuador und meinem geliebten Kolumbien reisen.
Einige Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, wie in Argentinien und auch viele Bekannte in Kolumbien werde ich treffen und sicher auch die ein oder andere neue Freundschaft schließen.
Ich werde versuchen Euch immer auf dem Laufenden zu halten und ein paar Eindrücke hier zu hinterlassen.

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Hi everybody,
A dream come true. I’ll travel on 6th December for 99 days around South America – Argentina, Chile, Ecuador and my lovely Colombia.
I’ll meet my friends there and I’ll win / meet new friends.
I’ll inform about my journey in this blog from time to time.